Wer hat die Längere? – Wirklich der richtige Ansatz zum Antennenvergleich?

Foto des Tests von Timo

Zum Thema Gateway-Antennen gibt es viele Meinungen und in den Shops noch viel mehr Angebote. Aber was ist der richtige Ansatz? In der IOT-Community wurden bereits DIY-Anleitungen diskutiert, kommerzielle Produkte angepriesen auf Grund eigener Erfahrungen.

Als nun @Timo_u_de auf Twitter darüber schrieb, demnächst eine Microtik +6,5dBi-Antenne zu testen kam ich auf die Idee, man könnte diesen Test vielleicht nutzen um zwei Antennen zu vergleichen.

Kurz angeschrieben und schon war der Plan klar. Ich bestellte bei Varia eine +6dBi-Antenne und ließ diese direkt anTimo liefern.

Beide Antennen des Vergleiches, Foto von Timo Umstädter

Er testete dann beide Antennen im direkten Benchmark und kam dabei zu spannenden Ergebnissen.

Da ich nichts davon halte, einen bereits veröffentlichten Bericht abzutippen verlinke ich den Bericht auf seiner Homepage an dieser Stelle.

Vielen Dank an Timo für den Vergleich, die Varia ist inzwischen bei mir angekommen und wartet darauf, mit einem Gateway zum Einsatz zu kommen.

Dies ist wieder ein prima Beispiel dafür, wie das Thema LoRa Deutschlandweit durch verschiedene LoRa-Begeisterte die Themen regionenübergreifend bearbeitet werden. Super – und gerne weiter so.

Der Senstick – ein solider Klimasensor für den Outdoor-Betrieb

Der Senstick von Sensedge

Schon zu Beginn der Zeit, in der ich mich mit LoRa beschäftige, fiel mir der Senstick auf. Sein einfaches und geradliniges Design prädestiniert ihn zum Einsatz im Garten, in einem Bereich, wo man ihn nicht verstecken muss. Die erfassten Werte – Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck entsprechen den Regelwerten von Klimasensoren. Als besonderen Vorteil empfinde ich, dass der Senstick mit 2 AAA-Batterien betrieben wird, was zusammen mit der Überwachung der Batteriespannung für einen sicheren und besonders günstigen Betrieb sorgt. Hier habe ich inzwischen schon Sensoren kennen gelernt, welche entweder den Wechsel der Batterie gar nicht zuließen oder spezielle und damit recht teure Batterien benötigten.

So, kommen wir nun mal zu dem Gerät, welches ich im Rahmen des Early Adopter Programmes direkt bei sensedge kaufte.

Um es vorweg zu nehmen, ein Early Adopter-Programm ist dafür da, die letzten Fehler des Produktes zu finden und zu beheben. Es gab auch einige Kleinigkeiten, jedoch waren dies keine Themen, welche nicht zeitnah durch Tomaz und Luka von sensedge im Rahmen einer Webkonferenz behoben werden konnten. Damit werden diese bei den nächsten Geräten so sicher nicht mehr auftreten. Die Themen bezogen sich auch nicht auf die Hardware sondern bestanden ausnahmslos im Handling der Erstkonfiguration innerhalb der Android-App, welche nun optimiert werden bzw. zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichtes bereits behoben sind.

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Luftinfo Tagesdaten Videos

Unter dem folgenden Link findet Ihr nun die täglichen Videos über die Feinstaubbelastung in Deutschland.

Link zu den Videos

Das Passwort lautet Luftdaten2018#

Die Daten werden alle 15 Minuten aus der Luftdaten.info Karte gewonnen und zu einem 24 Stunden Video zusammen gestellt.

Das dazu verwendete Tool findet ihr hier.

Beteiligt euch doch bitte auch an der Datenerfassung, jeder kann recht einfach einen Sensor zusammen bauen und bei sich zuhaue aufstellen. Die Stuttgarter Truppe hat da gute Arbeit geleistet und eine ordentliche Anleitung zusammen gestellt. Oder kommt zu unseren Treffen an jedem 3. Freitag im Monat. Sagt vorher Bescheid dann können wir das notwendige Material mitbringen und direkt einen Sensor zusammen bauen. Die Kosten liegen je nach Gehäuse bei ca. 30€ je Sensor.

Live Daten unserer Sensoren könnt Ihr auch bei uns in der Visualisierung sehen.

Luftdaten Messnetz aus Stuttgart

Luftdaten selber messen, die Erschaffung einer Luftdatenkarte in Bürgerhand

Das OK Lab Stuttgart hat mit dem Projekt Luftdaten.info  eine Messstation entwickelt mit der jeder kostengünstig einen kleinen Beitrag leisten kann ein Feinstaub Messnetz aufzubauen. Die Sensoren erfassen die lokalen Daten und senden diese an eine Datenbank von der aus dann eine Karte gespeist wird.

Es war geplant das im Raum Stuttgart etwa 300 Sensoren die Feinstaubbelastung erfasst und so eine wichtige Open Data Basis geschaffen wird. Mittlerweile hat sich dieses Projekt über Deutschland ausgebreitet.

Wir hier im Kreis Schleswig-Flensburg haben jetzt auch schon das Material für 10 Messstationen vor Ort liegen und die ersten 3 Sensoren im Testbetrieb laufen. Der Aufbau ist denkbar einfach und wird auf der Seite vom OK Lab Stuttgart sehr gut erklärt. Eine diese Messtationen kann für ca. 30€ realisiert werden, der Stromverbrauch über das Jahr ist gering.

Zur Zeit schauen wir uns die Möglichkeit an dies Messstation nicht nur wie vorgeschlagen über WLAN an das Netz anzubinden, sondern auch LoRaWAN als Medium zu nutzen. Damit werden die Messstationen unabhängiger von der lokalen WLAN Verfügbarkeit da ein LoRaWAN Gateway die Daten in bis zu 10 Km Entfernung erfassen kann.

Wir werden in den kommenden Tagen einen Baubericht zu einer Feinstaub Messtelle hier veröffentlichen und über unsere Erfahrungen berichten.

Was ist das OK Lab Stuttgart?

Das OK Lab Stuttgart ist Teil des Programms Code for Germany der Open Knowledge Foundation Germany. Ziel des Programms ist es, Entwicklungen im Bereich Transparenz, Open Data und Citizen Science zu fördern.